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Unsere Gemeinschaft
heute
Unsere Gemeinschaft
gehört dem Dritten Orden des hl. Dominikus an und lebt, wie alle
Dominikaner, nach der Regel des
hl. Augustinus. Schon
seit den Anfängen des Ordens im 13. Jahrhundert ist sie vom Geist unseres
Ordensvaters Dominikus
geprägt, der sich mit
apostolischen Eifer und glühender Hingabe für das Heil der Menschen
einsetzte. Darum ist auch der apostolische Dienst die Hauptaufgabe unserer
dominikanischen Gemeinschaft.
In der Einheit von Gebet
und Arbeit versuchen wir, das zu verwirklichen, was der
hl. Thomas von Aquin
so ausdrückt:
Meditieren und das in der Meditation Erkannte
anderen weitergeben
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Unsere Gemeinschaft ist
überschaubar. Wir kennen einander und wissen umeinander, auch wenn uns der
Atlantik von unseren Missionsstationen trennt und wir in verschiedenen Sprachen
sprechen.
Unser Kloster St. Magdalena in Speyer
ist Mutterhaus für uns alle.
Zur Zeit leben in unserer
Gemeinschaft 134 Schwestern, davon
43 in Brasilien und 35 in Peru.
Unsere älteste Schwester ist 93 Jahre alt, unsere jüngste 21 Jahre.
Als Gemeinschaft leben
wir in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung und nehmen uns als Schwestern an,
unabhängig von Herkunft oder Beruf.
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Durch die
Gelübde
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der Armut, im Sinn eines einfachen und
anspruchslosen Lebens,
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der gottgeweihten
Ehelosigkeit und
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des Gehorsams als stetes Bemühen, den Willen
Gottes zu erfüllen in der Übernahme und Ausführung der Aufgaben unserer Gemeinschaft
wollen wir frei und verfügbar sein für den
Anruf Gottes und den Dienst an den Menschen und so Zeugnis ablegen für die Kraft der
Liebe Christi, die uns wirklich und in Wahrheit zu Schwestern macht.
Zu unserem klösterlichen
Leben gehören die tägliche Teilnahme an der Eucharistiefeier, die eucharistische Anbetung
und das Chorgebet
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In der täglichen Anbetung vor dem ausgesetzten
Allerheiligsten beten wir vor allem in den drei uns aufgetragenen
Intensionen:
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für
die Einheit der Christen,
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für
den Frieden in der Welt
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für
die stete Erneuerung der Kirche im Geist des Evangeliums
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Unsere heutige barocke Klosterkirche
ist der Ort, der täglich unsere Gemeinschaft betend vereint und uns
über Kontinente hinweg
miteinander verbindet.
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Ein besonderes Schmuckstück unserer
Kirche in der Weihnachtszeit ist die spätbarocke
Weihnachtskrippe.
Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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