Mein Weg ins Kloster

 

Schwester Ines

Als ich elf Jahre alt war, beeindruckte mich sehr, was ich damals beobachtete.

 

1. Die große Freude, mit der sich meine ältere Schwester auf ihre Hochzeit vorbereitete, und wie sie abends ganz andächtig ihre Novene zu unserer Lieben Frau vom Berge Karmel betete.

 

2. Die Anblick von zwei älteren Damen, die ledig geblieben waren und sehr einsam und ernst lebten. Eine meiner Schwestern ist auch ledig geblieben und sorgte sich gut um unsere Eltern.

 

3. In meiner neuen Schule sah ich zum ersten Mal "Schwestern" - "Gottgeweihte Seelen", die so froh in einer geistlichen Atmosphäre lebten.

Für mich war klar: einer von diesen Wegen ist mein Weg. Ohne viel zu denken, wünschte ich mir den letzten gehen zu dürfen.

 

Kurze Zeit später sah ich einen Film: Das Leben der hl. Bernadette, der die Muttergottes in Lourdes erschienen ist, und die dann in ein Kloster bis zu ihrem Tod lebte.

 

Dieser Film bestärkte meinen Wunsch ganz Jesus zu gehören.

 

Gerade als ich 12 Jahre alt geworden war, fragte uns unsere Klassenlehrerin: "Wer von euch möchte Schwester werden?" Sofort stand ich und noch ein anderes Mädchen, das später Salesianerin wurde, auf.

Später trat ich in die Gemeinschaft der Dominikanerinnen zur hl. Maria Magdalena in Chosica/Peru ein und fühle mich seit dem in Gottes Hand geborgen. Er hat mein Leben bis heute sanft und lieb - Tag für Tag, Jahr für Jahr, bis heute - geführt.

 

Ihm sei ewig Dank für seine Hilfe, Liebe und Barmherzigkeit!

Druckversion | Sitemap
© Kloster Sankt Magdalena